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FRIEDRICH VON THUN - MAX NEISSENDORFER TRIO
“novecento”
Novecento oder „Die Legende vom Ozeanpianisten“ ist ein Monolog des Italienischen Schriftstellers Alessandro Baricco. Novecento wurde 1994 geschrieben und im Juli desselben Jahres von dem Schauspieler Eugenio Allegri in der Hauptrolle und dem Regisseur Gabriele Vacis beim Festival in Asti uraufgeführt. Der Monolog handelt von einem fiktiven, außerordentlich virtuosen Pianisten namens Novecento am Anfang des 20. Jahrhunderts und zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten postmodernen italienischen Theaterstücken.




Novecento erzählt die Geschichte seiner fiktiven Hauptperson Danny Boodman T.D. Lemon Novecento, der am 1. Januar 1900 als Säugling auf dem Passagierschiff Virginian herrenlos aufgefunden wird. Seine Eltern, offenbar arme Auswanderer, haben ihn in einer Pappschachtel für Zitronen auf dem Piano des Ballsaals hinterlassen. Danny Boodman, ein schwarzer Maschinist, findet das Kind und zieht es groß. Zusätzlich zu seinem eigenen Namen erhält das Kind in Anlehnung an den Händler den Namen 'Lemon Novecento'.
Nach dem Tod Dannys scheint Novecento wie verschwunden, taucht jedoch eines Tages als jugendliches Klaviertalent wieder auf und unterhält von da an die Passagiere aller Klassen mit seinem genialen Klavierspiel zwischen Volksmusik und Jazz.
Novecento weigert sich stetig, das zu seinem Zuhause gewordene Schiff zu verlassen. Die Rundreisen der Virginian machen ihn als Ozeanpianisten weltberühmt, was den selbst ernannten „Erfinder des Jazz“, den amerikanischen Pianisten Jelly Roll Morton herausfordert, ein Klavier-„Duell“ gegen Novecento zu eröffnen, welches Morton jedoch verliert. Doch Novecento weigert sich auch trotz seines nun weiter gestiegenen Ruhmes immer noch, das Schiff zu verlassen.
Der beste Freund Novecentos, der Trompeter Tim Tooney, der die meiste Zeit die Geschichte Novecentos erzählt, verlässt in den 30er Jahren das Schiff und verliert Novecento aus den Augen. Nach dem 2. Weltkrieg erfährt Tim jedoch, dass die Virginian in Plymouth verschrottet werden soll. An Bord des dem Untergang geweihten Schiffes findet Tim seinen alten Freund, der sich nun völlig zurückgezogen hat. Doch auch jetzt möchte er das Schiff nicht verlassen, da er – wie man nun erfährt – mit der „unendlichen“ Welt nicht zurechtkommt und ihm seine räumlich klar begrenzte und vertraute Umgebung lieber ist. Die Virginian wird gesprengt werden, und Novecento möchte mit ihr untergehen; er stellt sich vor, wie er im Himmel ankommt und aufgrund seiner „inoffiziellen“ Existenz Schwierigkeiten bekommt, Einlass zu finden. Tim appelliert ein letztes Mal an Novecento, das Schiff zu verlassen, und geht ab.

FRIEDRICH VON THUN
Geboren wurde er als jüngster von vier Söhnen und viertes von fünf Kindern des Grafen Ernst von Thun und Hohenstein (1905–1985) und der Freiin Marie Therese Wiedersperger von Wiedersperg (* 1911). Nach der Enteignung der Familie nach dem Zweiten Weltkrieg zog von Thun 1945 nach einem Aufenthalt in einem tschechoslowakischen Lager dreijährig mit seinen Eltern sowie seinen drei Brüdern Jaroslav (* 1935), Johann (1936–1993) und Franz (* 1939) von Mähren in die Steiermark um. Dort besucht er das Gymnasium in Seckau. Seine Schwester Elisabeth wurde 1949 geboren.
1962 sprach er bei Axel von Ambesser vor. Dieser gab ihm erste kleine Filmrollen in Kohlhiesels Töchter und Heirate mich, Cherie. Seine erste Kino-Hauptrolle in Die fromme Helene verschaffte ihm ein Engagement bei den renommierten Münchner Kammerspielen, wo er unter Ambessers Regie in Gewitter am See von Wolfgang Christlieb debütierte. Inzwischen hat Friedrich von Thun in über 100 Fernseh- und Kinorollen mitgewirkt.
Für den Fernsehsender ORF drehte er eine Reihe von Dokumentarfilmen.
1970 heiratete er Gabriele Bleyler (* 1941). Aus dieser ersten Ehe entstammen zwei Kinder: Katharina (* 1974) und Maximilian (* 1977). Der Sohn Maximilian Romedio Johann-Ernst ist ebenfalls Schauspieler.
Seit 1999 ist Friedrich von Thun in zweiter Ehe mit Gabriele Schniewind verheiratet.
Die 1914 in Sarajevo zusammen mit ihrem Gatten Franz Ferdinand Erzherzog von Österreich, Kronprinz Österreich-Ungarns erschossene Herzogin Sophie von Hohenberg geb. Gräfin Chotek war eine Schwester seiner väterlichen Großmutter Marie Gräfin von Thun und Hohenstein geb. Gräfin Chotek (1863–1935).
Seine seit 1969 mit seinem ältesten Bruder verheiratete Schwägerin Maria-Elisabeth Thun und Hohenstein-Gräfin Fugger von Kirchberg und zu Weißenhorn (* 1948) ist die letzte lebende Namensträgerin des gräflichen Hauses Fugger von Kirchberg, einer Nebenlinie der berühmten Augsburger Bankiersfamilie.


Filmografie

Spielfilme
1964: Lausbubengeschichten
1965: Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten
1965: Die fromme Helene
1966: Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten
1970: o.k.
1972: Schulmädchen-Report 3. Teil – Was Eltern nicht mal ahnen
1979: Sonntagskinder
1986: Ginger und Fred
1990: Zwei Supertypen in Miami 01 – Die Schöne mit dem kleinen Tick mit Bud Spencer
1990: Der schönste Busen der Welt (Kurzfilm)
1993: Schindlers Liste
1997: Die Apothekerin
2003: Hitler – Der Aufstieg des Bösen als General Erich Ludendorff

Fernsehfilme
1984: Eine blaßblaue Frauenschrift, Film von Axel Corti nach dem gleichnamigen Roman von Franz Werfel
1997: Post Mortem – Der Nuttenmörder mit Thomas Rühmann
1997: Lamorte
1999: Vino Santo, Film von Xaver Schwarzenberger
1999: Das Mädchen aus der Torte mit Rainhard Fendrich
2001: Herzensfeinde mit Peter Weck
2004: Der Arme Verschwender, aka: Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte, Film von Michael Kreihsl nach dem Roman „Der arme Verschwender“ von Ernst Weiß
2006: Zodiak – Der Horoskop-Mörder, als Gabriel Fischer-Hellwarth
2007: Zeit zu leben – Regie: Matti Geschonneck (mit Maja Maranow,Nicole Heesters und Katharina Böhm)
2008: Annas zweite Chance – Regie: Karsten Wichniarz, mit Erwin Steinhauer
2008: Der Froschkönig
2009: Die Rebellin
2009: Entführt!

Fernsehserien
1968: Telekurs für Autofahrer (Bayerischer Rundfunk)
1978: Wallenstein mit Rolf Boysen
1978: Fünf Freunde (Kinderserie), mit Michelle Gallagher, Marcus Harris, Michael Hinz, Gary Russel
1987: Das Erbe der Guldenburgs
1992: Das Kollier (Tschechien), mit Libuse Safránková
1992: Die Habsburger – Eine europäische Familiengeschichte (von Thun moderierte diese Dokumentation des ORF und ZDF/3Sat/arte)
1993–1996: Ärzte (Dr. Schwarz und Dr. Martin)
2003: Hitler – Der Aufstieg des Bösen (Hitler – The Rise of Evil), mit Robert Carlyle, Peter O’Toole, Thomas Sangster
2008: Dell & Richthoven
Derrick, mit Horst Tappert
Der Bastian, mit Horst Janson
Der Bulle von Tölz, mit Ottfried Fischer, Ruth Drexel, Katerina Jacob
Die Abenteuer des jungen Indiana Jones als Albert Schweitzer
Die Verbrechen des Professor Capellari, mit Dietrich Siegl, Liane Forestieri
Radetzkymarsch
Ringstraßenpalais
Tatort

Auszeichnungen
2007 Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie „Fernsehfilme“ für "Helen, Fred und Ted" (ARD)

Literatur
Susanne Beyer, Nikolaus von Ferstenberg: Ein Graf zum Knuddeln. Artikel, Der Spiegel 6/2000, S. 218ff.

MAX NEISSENDORFER,
der heute laut Fachpresse als “Europas bester Pianist in seinem Bereich” gelobt wird, begann seine Karriere mit einer klassischen Klavierausbildung. Diese wurde anschließend durch Kompositionsunterricht an der Musikhochschule München sowie einer Ausbildung an der Munich Jazz School bei Joe Haider erweitert.
Die Erfolge blieben nicht aus und erhielt bereits 1980 mit seinem „Swiss Jazz Quintet“ den 1. Preis der Int. Jazz Federation. 1982 wurde er zum Preisträger für interpretierende Kunst der Landeshauptstadt München gekürt.
Max Neissendorfers Tourneen und Konzerte führten ihn rund um die Welt. Mit seinem „Swiss Jazz Quartet“ spielte er in New York, Detroit und bei ausgedehnten Europatourneen. Er spielte bei den wichtigsten Festivals von Montreux bis Warschau. Tourneen mit „Hannibal Marvin Peterson“ durch Italien, Frankreich und die Schweiz sowie mit Archie Shepp quer durch Österreich und ebenfalls durch Italien gehören ebenso zu seiner Vita wie die „hunderte“ von Konzerten mit „Charly Antolini’s Jazz Power“.
Zu seinen Wegbegleitern zählen eine Vielzahl der wichtigsten Jazzmusiker der letzten Jahrzehnte, so z.B. Pony Poindexter, Thad Jones, Leon Thomas, Hannibal Marvin Peterson, Archie Shepp, Franco Ambrosetti, Charly Antolini, Charly Ratzer, Aladar Pege, Joe Haider, Stepko Gut, Don Menza, Hermann Breuer, Joe Nay, Makaya Ntschoko, Don Mumford, Danny Moss, Ulli Beckerhoff, Donna Hightower, Klaus Weiss, Al Porcino, Roman Schwaller, Dusko Goykowich, Leszek Zadlo, Tony Scott, Sam Rivers u.s.w.
Max Neissendorfer zählt heute zur „creme de la creme“ des modernen Jazz-Pianos.
Als Leiter der Munich Jazz School gibt er sein Wissen an die junge Generation weiter.



KARSTEN GNETTNER
Karsten Gnettner, der 1959 in Bremen geborene Diplomkontrabassist wohnhaft in Diessen am Ammersee, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und ist auf allen Schauplätzen des internationalen Kultur- und Musikgeschehens anzutreffen.
Eine nicht enden wollende Reihe bilden Namen, wie:
Uli Beckerhof, Heinrich Hock, Ed Kröger, John Surman, Dusko Goykovich, Erich Bachträgel, Erich Kleinschuster, George Gruntz, Howard Jones, Bobby McFerrin, Max Kienastl, Sheila Jordan, Stjepko Gut, Charly Antolini, Oscar Klein, Philip Catherin, Hugo Strasser, Joe Pass, Red Holloway, Gianni Basso, Danny Moss, Alan Barnes,Peter „Banjo“ Meyer, Thilo Wolff, Allotria Jazzband, Bibi Johns, Die Jungen Tenöreu.v.a. an deren Seite er Konzerte, Festivals, Clubgastspiele, CD´s, Rundfunk-, Fernseh- und Filmproduktionen bestritten hat.

STEPHAN EPPINGER
Geb. 1962 in Reutlingen.
Studium von klassischem Schlagwerk und Jazzschlagzeug in Graz (A) und Hilversum (NL).
Seit 1990 lebhaft in München.
seit 1990 Dozent an der NEW JAZZ SCHOOL MÜNCHEN

credits (Auswahl)
Ack van Rooyen, Bart van Lier, Erik van Lier, Jim Hall, Roman Schwaller, Johnny Logan, Dado Moroni, Ferdinand Povel, Sal Nistico, Dusko Goykowich, Milt Jackson, Al Porcino, B. Dennerlein, Ray Anderson, Andy Sheppard, Philippe Catherine, Jerry van Rooyen, Thilo Wolf, Joe Kienemann, Allan Harris, William Galison, Mulo Francel, Paul Kuhn, Bill Ramsey, Joy Flemming, Max Neissendorfer, Thomas Stabenow, Stephan Holstein, Bob Mintzer, Martin Schmitt, Eddy Miller, Chuck Berry u.a.

presse
“ ...der Mann am Schlagzeug poltert nicht, er trommelt mit herrlichem Timing.
Sein Spiel kommt ohne jene beifallsgeilen Showgesten aus, die viele seiner
Kollegen draufhaben und es beweist Geschmack und Phantasie.
Stephan Eppinger ist ein Schlagzeuger von ganz besonderer Qualität. “ (SZ)

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