Merkle Kulturkonzepte
Unsere Künstler Referenzen Unser Label Konzert Highlights Kontakt / Impressum

auf Englische Sprache wechseln Momentane Sprache: Deutsch           zurück zu unseren Künstlern                       Besuchen Sie uns auch auf Facebook Besuchen Sie uns auch auf Facebook


MAX NEISSENDORFER
celebrates
THE COLE PORTER STORY

Max Neissendorfer
featuring
Barbara Mayr (voc)
Sandro Häsler (tp)
Rolf Häsler (sax)
Tim Collins (vib)
Volker Giesek (p)
Michel Poffet (b)
David Elias (dr)

Cole Porter hat etwa 40 komplette Musicals komponiert und die zugehörigen Liedtexte geschrieben, von denen viele Evergreens geworden sind.
Der Durchbruch gelang ihm mit „Paris“ 1928. Durch den Einfluss seines Freundes Irving Berlin, der selbst Komponist war und bereits damals zu den großen amerikanischen Komponisten zählte, erhielt Porter den Zuschlag für das Musical. Es wurde innerhalb kürzester Zeit zu einer Erfolgsshow, auf die weitere folgen sollten. „Gay Divorce“ oder „Anything Goes“ waren damals in aller Munde. Mit „Kiss Me, Kate“ aus dem Jahre 1948 landete er erneut einen spektakulären Coup, der weltweit ein Erfolg wurde und auch noch heute gespielt wird. Für seine letzte große Broadway-Produktion „Silk Stockings“ holte Porter 1954 Hildegard Knef als Hauptdarstellerin nach New York.
Viele seiner Stücke wurden zu Jazz-Standards und Evergreens, unter anderem „Night and Day“, „Begin the Beguine“, „What Is This Thing Called Love?“, „Easy to Love“,„You’d Be So Nice to Come Home To“, „Anything Goes“, „I Get A Kick Out Of You“, „Love for Sale“, „True Love“ oder „I’ve Got You Under My Skin“.
Heutzutage sind die Interpretationen solcher Stücke von großen Jazzmusikern oft bekannter als die Originalversionen. Viele Lieder wurden von den weltweit bekanntesten Interpreten im Jazz und dessen Randbereichen gesungen, u. a. von Frank Sinatra, Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald, die 1956 mit „… Sings the Cole Porter Songbook“ Vol. 1 und Vol. 2 gleich zwei Platten mit seinen Songs aufnahm.
Max Neissendorfer und sein fantastisches Ensemble befinden sich also in bester Gesellschaft mit ihrer Hommage an einen der größten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Max Neissendorfer
Anfang der 1980er Jahre tourte er mit dem Swiss Jazz Quintett durch Europa und begleitete die Saxophonisten Pony Poindexter und Archie Shepp, die Trompeter Thad Jones und Hannibal Marvin Peterson sowie den Sänger Leon Thomas. Während einer Tour durch die USA entstand ein gemeinsames Album in Detroit.
Ab Mitte der 1980er Jahre tourte Neissendorfer mit dem Schweizer Jazzschlagzeuger Charly Antolini und dessen Jazz Power erneut durch Europa. Durch diese Zusammenarbeit öffnete sich der Pianist stärker dem Mainstream-Jazz.
Kurz darauf gründete er das „Max Neissendorfer Trio“ mit dem Swiss Jazz Quintett-Kollegen David Elias am Schlagzeug und dem Schweizer Michel Poffet am Bass. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit wird die moderne Adaption von Standards aus dem Great American Songbook in Kombination mit eigenen Kompositionen. Mit den beiden Veröffentlichungen „For you“ und „Staubfrei“ – auf letzterem verjazzte das Trio deutsche Volkslieder und bekannte Schlager – erschloss sich Neissendorfer auch den asiatischen Plattenmarkt. Dem Funk öffnete sich Neissendorfers Trio durch die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Torita Quick.
Nach zahlreichen Gesangs-Workshops begann Neissendorfer Ende der 1990er Jahre seine Erfahrungen in Sachen Improvisation, Timing und Phrasierung vom Piano auf den Gesang zu übertragen. Er entwickelte eine besondere Virtuosität im Scat-Gesang, was ihm dem Beinamen „Scat Max“ einbrachte.
Neissendorfer ist seit Anfang 2000 mit seiner Münchner Big Band „The Uptown Orchestra“ und als Gast-Sänger mit Formationen wie dem „Swiss Jazz Orchestra“ und der Schweizer „Sinatra Tribute Band“ im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv. Eine andere Facette zeigen Neissendorfer und sein Trio zusammen mit dem Film- und TV-Schauspieler Friedrich von Thun bei dem literarisch-musikalischen Projekt „Novecento – Der Ozeanpianist“.
Seit Mitte der 1970er Jahre unterrichtet Max Neissendofer an der Munich Jazzschool, die er seit 1985 leitet und zur Neue Jazzschool München e.V. umformierte. Er widmet sich dort als Dozent für Gesang und Piano dem musikalischen Nachwuchs.


Auszeichnungen
Kulturförderpreis für interpretierende Kunst der Landeshauptstadt München (1982)
1. Preis der International Jazz Federation mit dem "Swiss Jazz Orchestra" (1980)
1. Preis der Deutschen Phono-Akademie mit dem EMPS Trio(1978)


Diskographie (Auszug)
All the way – Sinatra Tribute Band & Max Neissendorfer (2011)
Scat Max & The Uptown Orchestra (2004)
Heartbeat Max Neissendorfer mit Barbara Mayr & Band (1998)
Staubfrei mit dem "Max Neissendorfer Trio" (1995)
Torita Quick & Max Neissendorfer Trio (1991)
Thunderball mit Charly Antolinis Jazz Power (1985)
Live in Detroit mit dem "Swiss Jazz Quintett" (1982)

Link zu Max Neissendorfers myspace-Profil


Aus der Presse
"(...) sein Gespür für stimmige Tempi, dynamische Differenzierungen und adäquate Themenbehandlungen gepaart mit Vitalität und einer gehörigen Portion Bluesfeeling machen ihn heute unverwechselbar, ein pralles Fest für lärmgeplagte Ohren.” (JAZZPODIUM)

"Es war ein Jazzabend der Superlative. Es stimmte geradezu alles. (...) vom Feinsten was der Modern Jazz in Europa zu bieten hat.” (Harz Kurier/ Osterode)

"Max Neissendorfer ist nicht wie ein Komet am Jazzhimmel aufgetaucht (um dann ebenso schnell wieder zu verschwinden), er erwarb sich seinen führenden Platz unter den deutschen Jazzpianisten mit Ausdauer, Charme und Spielwitz. Inzwischen hat sich der Münchner (...) aus dem Schatten seiner Vorbilder Bill Evans, Bud Powell und vor allem Oscar Peterson vollständig gelöst und zu seinem eigenen kraftvoll swingenden Stil gefunden.” (JAZZPODIUM)

Barbara MayrBarbara Mayr (voc)
„Barbara Mayr sang, wie man sie liebt: direkt, fast exhibitionistisch im besten Sinne, spricht sie ihr Publikum an, zeigt Sehnsucht, Freude, Trauer ungeschminkt. Mit ihrer modulationsfähigen Stimme schafft sie locker die Höhen; sinnlich ist ihr Timbre in den tiefen Lagen….“ (Merkur)

„worauf ihre inzwischen internationale Bekanntheit als Jazzsängerin begründet ist: einfühlsame Musikalität, nahezu akrobatische Flexibilität der Klangbildung, Kraft, Perfektion bis ins Detail, dunkles Timbre..“ (Süddeutsche Zeitung)

„.. eine Stimme wie weiche Sahne..“ (Merkur)

Sandro Häsler (tp)
Sandro Häsler ist Gründer und treibende Kraft der Sinatra Tribute Band. Er gehört zu den vielseitigsten Trompetern in der Schweiz. Nach seiner klassischen Ausbildung studierte er an der Swiss Jazz School in Bern bei Bert Joris. An zahlreichen Masterclasses bei Trompetern wie Wynton Marsalis und Arturo Sandoval hat sich Sandro Häsler weitergebildet. In den letzten Jahren pflegte er eine aktive Konzerttätigkeit in verschiedenen Ensembles und unterschiedlichen Stilrichtungen – seine Leidenschaft gilt aber dem Swing-Stil und den Big Bands (Swiss Jazz Orchestra, Martin Streule Jazz Orchestra, Second Line Big Band u.a.).

Rolf Häsler (sax)

Nach seinem Studium an der Swiss Jazz School Bern bei Andy Scherrer besuchte Rolf Häsler Masterclasses bei Dick Oatts, Jerry Bergonzi, Don Menza, Sal Nistico, Michael Brecker, und Bob Mintzer. Auftritte mit unterschiedlichen Big Bands und seinem Quartett führten in nach Deutschland, Frankreich, Russland, Kirgisien, Spanien, Österreich und der Schweiz. Rolf Häsler zeichnet für einen Grossteil der Arrangements der Sinatra Tribute Band verantwortlich.

Volker Giesek (p)
Der gebürtige Bremer studierte Klavier und Komposition / Arrangement an der Jazzschool München (Diplom) und am Richard-Strauss-Konservatorium München, Fachrichtung Jazz (Staatliche Musikreife).
Neben stilistisch breitgefächerten Konzerten, CD-Produktionen und Rundfunk- / TV-Mitschnitten mit Joan Orleans, Felicia Weathers, der Schauspielerin Eva Mattes, Peter Thomas, Gregor Prächt, Scoop, Tico Feo, Cello Brasil, Grupo Veneno Brasil u. v. a. war er 2. musikalischer Leiter am Residenztheater München für die Produktion Der gute Mensch von Sezuan und wirkte als Musiker bei Dieter Dorns Faust-Inszenierung an den Münchner Kammerspielen mit.

Tim Collins (vib)
Tim Collins wurde als “world-class vibes player” (CJSR Canada), “a distinctive vibraphone voice” (Radio One Australia), a “musician of fire” (Washington Post) und “nothing less than exemplary” (Downbeat) bezeichnet. Seine Musik wurde als “thoughtful, probing composition” (Downbeat), “universal and vibrant” (Blogcritics.org) und“stunning sophisticated jazz” (PBS Australia) beschrieben.
Seine beiden Cds wurden von der internationalen Presse hochgelobt. Seine erste Cd , VALCOUR (Arabesque 2007) featured Ingrid Jensen und Aaron Parks. Sie erhielt 3 Sterne in „Downbeat“ . In 2008, nahm er FADE (Ropeadope) auf, featuring Charlie Hunter, Simon Lott,und ein Streichquartett. Von Hunter produziert, entdeckt dieses Album „minimalist, indie-rock, und classical connections with jazz“. Es bekam 4 Sterne in Downbeat.
Er war auf Tournee, spielte Konzerte und nahm Albums auf mit John Ellis, John Hollenbeck, Ralph Alessi, Marty Ehrlich, Jody Redhage, Nasheet Waits, Hector Martignon, George Porter Jr., Ben Monder, Donny McCaslin, Joel Frahm, Ingrid Jensen, Aaron Parks, Antonio Sanchez, Aaron Goldberg, Will Vinson, Danny Grissett, Mike Moreno und Charlie Hunter.

Michel Poffet (b)
Bassist Michel Poffet, geboren 1956, ist einer der aktivsten und vielseitigsten Musiker der Schweizer Musikszene. Er spielt seit 1975 mit Musikern und Bands aus der Schweiz, Europa und den USA. Mit renommierten und stilbildenden Musikern wie: Eddie Boyd, Wild Bill Davison, Jay McShann, Bobby Dorham, Peanuts Hucko, Sam Rivers, Babs Gonzales, Clifford Jordan, Vernel Fournier, Billie Brooks, Charlie Byrd, Herb Elis, Doc Chetham, Sal Nistico, Joe Haider, Mike Henderson,Polo Hofer und Andreas Vollenweider.

Auszeichnungen
1. Preis, Prix de la scene Nyon mit Hank Shizzoe and Loose Gravel, 1997
1. Preis, Swiss Jazz Contest Lugano mit Riccardo Garzoni Trio, 1985
2. Preis, Jazz Festival Augst mit Gloria Niemann Quartett, 1980

David Elias (dr)
unterrichtete zeitweise an der Jazz School Munich. Er ist einem breiten europäischen Publikum bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Größen wie Woody Shaw, Archie Shepp, Hannibal Marvin Peterson, Herb Ellis, Charlie Byrd, Jimmy Woode u.s.w.
Bereits 1985 spielte er mit Riccardo Gonzi an den Festivals von Montreux und Lugano.

Pressefotos

für grösseres Bild anklicken

Copyright 2011 by Merkle Kulturkonzepte