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Max TIDOF Mark TWAIN Walter LANG

EIN TRIO INFERNAL

Max Tidof Mark Twain Walter Lang

Die gesamte Amerikanische Literatur gründet auf Mark Twain. Davor gab es nichts. Danach ist nie wieder etwas so gut gewesen. Ernest Hemingway

Eine Reise durch die Alte und Neue Welt mit Mark Twain.
Eine herrliche Mischung aus spleenigen, gewitzten, wie poetischen Beobachtungen, weiser Voraussicht und großen humoristischen Geschichten - jenseits von Tom Sawyer und Huck Finn.
Twain, der als erster überragender amerikanischer Schriftsteller alle literarische Tradition, überhaupt jede Referenz vor dem Alten in den Wind schlug, nähert sich den Ländern die er bereiste, mit geradezu lästerlicher Unbeschwertheit. Als naiver Bewunderer, als argloser Naturschilderer, als ausgelassener Spötter. Mit der Anmaßung und dem Staunen des Nichtgebildeten. Respektlos, selbstbewusst, zurückhaltend, skeptisch, vollkommen unkritisch, und das alles gleichzeitig.
Diese, in sich geschlossenen Geschichten, gehören zum Besten der Twainschen Fabulierkunst.
Ein musikalisches, literarisches Feuerwerk. Gelesen von Max Tidof. Gespielt und komponiert von Walter Lang. Geschrieben von Mark Twain.
Ein Trio Infernal.

Max Tidof

Max TidofMAX TIDOF begann seine Karriere 1979 mit 19 Jahren , ohne jegliche Ausbildung , bei Gunnar Petersen am Studiotheater mit dem Stück - DER KLEINE PRINZ - .
Dort blieb er vier Jahre und holte sich sein handwerkliches Rüstzeug mit u.a. - DIE FLIEGEN - und - UNTER AUFSICHT - .
Weitere Stationen seines Theaterlebens sind München, Bonn, Freiburg, Berlin. Die Stücke u.a.- MERCEDES - YERMA - FOOL FOR LOVE - KÖNIG OTTOKARS GLÜCK UND ENDE - ROBERTO ZUCCO (Welturaufführung , Regie Peter Stein).
Sein erster Auftritt im Fernsehen war 1980 in - DIE ROTE ERDE - . Der erste Kinofilm 1984- VERGESST MOZART -.
Seitdem wirkte er in ca. 120 nationalen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen mit.
Er ist einer der wandlungsfähigsten deutschen Schauspieler, der sich auf kein Fach festlegen läßt.






Sein Rollenspektrum umfasst
die bösesten und abgründigsten Charaktere
   - DAS EITLE GESICHT DES TODES – DAS EINSAME HAUS AM SEE - TERROR - VERA , DIE FRAU DES SIZILIANERS -
ebenso, wie komische und skurrile
   - DAS MÄDCHEN AUS DER TORTE - EIN SCHEUSAL ZUM VERLIEBEN – ROMANTIC NOVELIST-,
Aussenseiter
   - DAS DOPPELTE DREIECK - VIENNA - DAS FENSTER DER ROUET -,
Liebhaber
   - KLEEBLATT KÜSST KAKTUS - MÄNNER SIND WIE SCHOKOLADE - ABGESCHMINKT (Bundesfilmpreis in Gold),
historische Figuren
   - STURMZEIT - SILENT NIGHT - COMEDIAN HARMONISTS (Bundesfilmpreis in Gold),
oder auch leichte Kost
   - DER EXPERTE - TRAUMHOTEL VIETNAM -
und diverse Gastauftritte in Krimis und Serien
   - TATORT - EIN FALL FÜR ZWEI - EIN STARKES TEAM - etc.

MAX TIDOF ist 52 Jahre alt und lebt in München.

Walter Lang

Max Tidof„Der Poet“, „der Lyriker“, „der Romantiker“ – Der Pianist und Komponist Walter Lang ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Jazzszene.
Zahllose Konzerte und Tourneen mit eigenen Bands, aber auch gemeinsam mit Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman, Dusko Goykovich und anderen zeugen von seiner ungeuren musikalischen Vielfalt und Kreativität.
Er ist MItbegründer des Rick Hollander Quartets und des Trio ELF, beides international sehr erfolgreiche Formationen. Seine Jazzadaptionen der großen Barockkomponisten wie auch der „Romantiker“ des 18. Jahrhunderts sind „Legende“.
Auch als Komponist und Arrangeur genießt Lang einen hervorragenden Ruf. Das renommierte Fono Forum: „Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn“!
In Europa nicht so bekannt ist die Tatsache, dass Walter Lang in der sehr ausgeprägten japanischen Jazzszene seit vielen Jahren ein gefeierter Star ist. Er hat auf dem dortigen Markt bisher fünf CDs veröffentlicht und war seit 1991 jedes Jahr auf Tournee …




Langs Klavierspiel adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem „Sich-Verlieren“ und in einem explosiven Gemisch „Sich-Wiederfinden“, das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen.
AZ

Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte.
OBV

Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch „dampfenden“ Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau.
Richard Prechtl

Die Kompositionen des Pianisten Walter Lang sind regelrechte Kunstwerke, die getragen von einem unglaublich intensiven Spannungsbogen Elemente des europäischen und amerikanischen Jazz in sich bergen, die Atmosphären vermitteln und somit prägenden Charakter einer expressiven Erzählkunst erhalten. Dabei unterstützen den genialen und intellektuellen Pianisten seine zwei langjährigen Mitmusiker.
Dieter Gebhardt Bietigheimer Zeitung

Walter Lang’s Kompositionen sind Rückschau und Ausblick, Arrangement und Improvisation, Bewusstes und Vages, Schwebendes und klare Linien. Europäischer Jazz und amerikanische Kammermusik von einem ganz und gar ungewöhnlichen musikalischen Kosmopoliten.
Reinhard Köchl

Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn.
Die meist mehrteiligen Stücke bewegten sich stilistisch zwischen Latin, Hardbop, Cool und Free Jazz, durchwachsen mit Elementen moderner Klassik und romantisch-liedhaften Passagen, wobei jeweils ein individueller Klangcharakter herauszuhören war, geprägt von Walter Langs persönlichem Stil. Typisch für viele Stücke war der Wechsel zwischen Lyrik und Expressivität, meist verbunden mit zunehmender Verdichtung der Klangstrukturen bis hin zum freien Spiel.
S.R. Fono Forum

“Es gelingt ganz wunderbar, die HörerInnen mit den schönen Melodien in eine melancholisch, heiter-wehmütige Stimmung zu versetzen.
Jazz Podium 2/2000

Stimmungen, Schwingungen, Spannungsbögen und eine unvergleichlich dichte Atmosphäre: Walter Lang gelingt es, aus überschaubaren und nachvollziehbaren musikalischen Grundideen kleine Meisterwerke expresiver Erzählkunst zu schmieden in einer Symbiose von amerikanischen und europäischen Einflüssen und in ganz persönlichem Erzählgestus.
Neuburger Rundschau



Mark Twain (1835-1910)

Mark TwainDas abenteuerliche Leben des geistigen Vaters von Tom Sawyer und Huckleberry Finn begann am 30. November 1835 in Florida im amerikanischen Bundesstaat Missouri. Bis zu seinem zwölften Lebensjahr besuchte Samuel Clermens die Schule und absolvierte danach eine Lehre zum Schriftsetzer.
Nachdem er mit 17 Jahren die Großstadtluft New Yorks und danach Philadelphias geschnuppert hatte, war er von 1857 bis 1860 Lotse auf dem Mississippi. Goldgräber in Alaska und Reporter in San Francisco waren die nächsten Stationen seines Berufslebens.
1867 veröffentlichte er eine Sammlung seiner in unnachahmlichem Stil geschriebenen, witzigen Skizzen unter dem Titel: "The celebrated jumping frog" und begründete damit seinen literarischen Ruhm. In der Folgezeit unternahm Mark Twain ausgedehnte Reisen, vor allem nach Europa, und hielt seine Eindrücke in humorvoll formulierten Tagebüchern fest.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit versuchte Mark Twain sich auch als Verleger, was in einem finanziellen Fiasko endete und ihn zwang, Vorträge auf Weltreisen zu halten, um seine Schulden abzahlen zu können.
Seine ursprünglich lebenslustige und humorvolle, zugleich jedoch sozialkritische Art des Schreibens wandelte sich mit zunehmendem Alter in bitteren Pessimismus, der in seiner Erzählung "The mysterious stranger" deutlich wird. Sechs Jahre nach Mark Twains Tod am 21.4.1910 in Redding, Connecticut, wurde das Werk in englischer und im Jahr 1921 in deutscher Sprache veröffentlicht.

Pressefoto

     

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