
HAMMERLING ist die pure Freude an UnverBRAUCHTem, UnverSUCHTem und UnerHÖRTem.
Ihnen gelingt, was selten ist: Sie begeistern mit einem eigenständigen Programm, bleiben original u n d originell, weil sie ganz und gar HAMMERLING sind.
Die beiden musizieren etikettenfrei und schubladenfern, mit ungeheurer Spielfreude, sagenhafter Präzision und Perfektion
Fritz Moßhammer bringt sein Alphorn kraftvoll in ungeahnte Dynamik und entlockt ihm eine Zartheit, die man dem raumfüllenden Instrument nicht zutrauen möchte.
Erwin Rehling legt dazu am Schlagzeug die überzeugende rhythmische Basis. Sein virtuoses Gefühl für pulsierenden, packenden beat entfaltet er ebenso am selbstgebauten Steinspiel, an Marimbaphon und Schellenbaum.
Ein einzigartiges, vibrierendes Klangerlebnis voll Farbe und Kraft.
Kongeniale Partnerin im aktuellen Projekt „ZUG“ ist Michaela Dietl, Akkordeon und Stimme.
Ihr gefühlsbetontes Spiel, fragil und kraftvoll zugleich, voller individueller Nuancen im Ausdruck, fügt der Musik von HAMMERLING eine eigenständige Stimme hinzu.
Aus DIA-log wird TRIO-log.
geb. 1954 in Lofer bei Salzburg
1987 Archenprojekt mit Otto Beck
seit 1989 Trio Inflagranti – Freie Kammermusik, Jazz, Improvisationen
1991 Präbrunft-Postbrunft, ein hochalpines Projekt
1992 Naturtonsymposion Heidelberg
Ostdeutschlandtournee mit Ulrich Thiem/Cello
1993 Musik für das Tanzstück „DU“ mit der Susan Quinn Dance Company
Alpenprojekt Sisyphos
1994 Trio Inflagranti beim Volksmusikfestival Piesendorf. Szenisches Projekt mit
W. Junger
Theatermusik für Henry Millers „Das Lächeln am Fuße der Leiter“
Alphorn-Maultrommel-Duo mit Anton Bruhin/CH
1995 Bläserprojekt „In Domina Perchta“
Bei Szene Salzburg mit Beda Perchts „Cataracts"
1996/97 Kinderkulturprojekt Leogang: Musik für ein tibetisches Märchen
1996 Volksmusikfestival Piesendorf: Literatur-Musik-Projekt mit A. Bruhin und B. Hell
Filmmusik zu „Am Stein“ von Ottmar Schmiderer
Theatermusik für „Mockinpott“ von Peter Weiss
1998 Tournee Reifhorn-Musik mit Ramana Murthy (Bay of Bengal)
1999 Tour mit Christoph Lindenbauer (Duo Inflagranti) nach Spanien und London
Theatermusik zu Calderon de la Barcas „Das Leben ist ein Traum“
2000 Weltausstellung Hannover mit „Austrian Overtone“
mit P. Angerer u. Anton Bruhin bei „Glatt und Verkehrt“ in Krems
Radiokulturhaus Wien: Konzert mit Duo Inflagranti
Musik für ORF-Produktion „Wunderland Österreich“
Jazzfestival Saalfelden – Ensemble Inflagranti mit Rupert Bopp/BRD, Violine
u. Pieter John Kofi Donkor/Ghana, Percussion
Salzburger Festspiele, Felsenreitschule, Duo Inflagranti mit „Austria mon Amour“
Schauspielhaus Dresden: „Szenenwechsel VI“ mit Duo Inflagranti
seit 2002 HAMMERLING mit Erwin Rehling
2004 HAMMERLING-Live-Musik für „Die Geierwally, Prod. „theaternyx“/Linz
2004 Literatur-Musik-Projekt „Aus Bruch“, Trio Inflagranti mit Bodo Hell
2004/05 „Das Ohr“ HAMMERLING + Anton Bruhin in Zürich, Freiburg, Amsterdam
Nov. 2005 HAMMERLING im Acropolium von Karthago
2006 „Dona Juana“, Musiktheatralische Performance: Trio Inflagranti mit Bodo Hell,
Renald Deppe u. Anselm Oberhuber
Seit 2006 Projekt „ZUG“ HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL u.a. beim
Octobre Musicale“ Tunis/Carthage
2007 „12 Sätze zur Malerei“ mit Christoph Lindenbauer
2008 Kabinetttheater im Theater an der Wien mit der Produktion EURO.PER
2008 Alphornkollektiv eröffnet die Fußball EM in Salzburg
Diskographie
1990 Alphorngesänge Lotus Records
1992 Trio Inflagranti
1997 Out Of Mountains Reifhorn Musik
2003 ALPHORGAN junk-music
2003 Ensemble Inflagranti Live C-A-T Records
2004 HAMMERLING LISI Extraplatte Wien
2004/05 HAMMERLING auf Sampler „Ruths 2004“ (Zyx) + „Extraworld“ (Extraplatte)
2008 ZUG HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL
geb. 1954 Studium der Bayerischen Geschichte
1975-1978 MOOHN-Theaterlandschaft
1978-1983 Theaterexperimente mit Zbigniew Cynkutis, Zygmunt Molik, NeliaVeksel
1986-1999 Percussionist bei den „Volksmusik-Anarchisten“ (S. Z.)
DIE INTERPRETEN Über 800 Konzerte im In- und Ausland, u.a.
Schweiz, Frankreich, Italien, Ungarn, Slowenien, Österreich, Brasilien
1993 Musikförderpreis der Landeshauptstadt München
1991 -2004 5 Musiktheater-Produktionen mit Cornelie Müller
1989 -2000 6 Theater-Projekte mit Alexej Sagerer
seit 1998 Musik zu Robert Hültners Krimiprojekt Mörderisches Bayern mit
Udo Wachtveitl, Hans Kriss, Andreas Koll u. Sebastiano Tramontana
Text-Musik-Projekte mit Monika Manz, Ottfried Fischer, Werner Fritsch,
Bernhard Setzwein, Harald Grill, Karl Krieg, Marianne Sägebrecht u.a.
seit 2001 Dienstleistungsorchester mit Andrea Lesjak, Zoro Babel u. Andreas Koll
seit 2002 Duo HAMMERLING mit Fritz Moßhammer
seit 2004/05 Das Ohr, HAMMERLING mit Anton Bruhin u.a. in Zürich, Freiburg, Amsterdam
2004 HAMMERLING Theatermusik für „Die Geierwally“, theaternyx Linz
2005 HAMMERLING – Konzert im Acropolium von Karthago/Tunesien
2005 lacha dad ma Dienstleistungsorchester trifft Männergesangsverein Reutte
2006 weh.weh.weh.erotik komm.de mit Michaela Dietl und Monika Manz
Seit 2006 ZUG HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL u.a. in Tunis, Wien, Salzburg
2008 u.a. „Mein Weltenstück“ – Thomas-Bernhard-Abend: ZUG mit Jutta Neuhäuser
2008/09 Der „Sagenhafte Abend“ – ZUG und Eva Hörbiger liest sagen von Emmi Böck
Regie
1983-1986 Theater Zebra, München
1996 „Uferlose Musik – in Licht getaucht“, das Open-Air-Seh-Konzert für
Kulturzeit Reutte/Tirol mit Gerburg Rosa Schwägerl
1998 „Chunrat, Minnesänger“, Musik – Theater - Festspiel für CH - Altstätten
1999 Musik und zusammen mit G. R. Schwägerl Idee und Realisation des
Filmprojektes „ludi dokument eines hirtenlebens“ ges. von RAI
2001/02 „schrittweise“ - MusikTheater für Kulturzeit 12 Reutte/Tirol
2002/03 Film Schwägerl/Rehling: „Verwehter Glanz Frau Emmi und das Alpenhotel
Hochfinstermünz, ges. von RAI und BR
2006/07 Film Schwägerl/Rehling in Südmähren: „Versunkene Geschichten aus Bitov“
Weltpremiere: Int. Dokumentarfilmfestival München 07, ges. von RAI, BR Alpha
Diskographie DIE INTERPRETEN
1986 Lokalminiaturen Trikont US 0036
1991 Nicht ganz sauber Trikont US 0172
1995 Stollen 4 Trikont US 0211
2004 HAMMERLING LISI Extraplatte
2008 ZUG HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL KLANGiDEE
div. Sampler u.a.
1994 The Alps WDR World Network
1994 20 Jahre Studiobrettl SWF Baden-Baden
2001 L’ALPE – Les chants d’un monde Grenoble
geb. in Landshut/Niederbayern
Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie
Straßenmusikerin in den Städten Europas
1983 Gründung von TROTTOIR, Entwicklung neuer Akkordeon-Strassen-Tanz-Musik
seit 1984 zahlreiche Kompositionsaufträge für Theater - u.a. Ernst Tollers „Hinkemann“
und Slavomir Mrozeks „Auf hoher See“ -
und Film - u.a. Uwe Jansons „Verfolgte Wege“, Bayerischer Filmpreis
Als Akkordeonistin Fred Friths Filmmusikkompositionen zu
Manfred Kliers„Ostkreuz“ und „Middle of the moment” von Nicolas Humbert
1993 Musikberaterin für Nestroys “Lumpazivagabundus” am Münchner Volkstheater
1994 Kabarett noir „Wenn es Abend wird nach acht“ (Theater Heppel und Ettlich, München)
1995 „Die Melancholie der Freiheit“ – Schwarzrote Chansons von Peter Heinrichsen
1997 Soloprogramm „DO IT“ Premiere Theater im Fraunhofer, München
Gewinnerin des 1. Münchner Grand Prix der Straßenmusik
2. Preis beim Passauer Scharfrichterbeil
1999 Vertonung von Agota Kristofs „Das große Heft“, Württembergische Landesbühne
Esslingen
2000 Vertonung von „Die Schatzinsel“ für das Schattentheater Nürnberg
2001 Vertonung „Thomastag“ von Sybille Neuhaus, Stadttheater Ingolstadt
2002 Soloprogramm „Female Blues“
2002/03 Musik zu Lesungen von Marianne Sägebrecht
2004 „Dees duad ma we“ mit Georg Ringsgwandl
Programme mit Monika Manz: Oskar Maria Graf „Wir sind Gefangene“ und
„Mehr Erotik, bitte“
2005 Premiere von „Meine Heimat ist das Mehr“ mit Veronika von Quast
2005 Gründung und Leitung des 18-Frauen-Akkordeon-Orchesters „Irmis Leidenschaft“
2006 „weh.weh.weh.erotik komm.de“ mit Dietl/Manz/Rehling
2006 Projekt „ZUG“ HAMMERLING trifft MICHAELA DIETL
u.a. beim « Octobre Musical De Carthage »
2006 Bühnenmusik für « Das kalte Herz » nach Wilhelm Hauff für Stadttheater Ingolstadt
2007 Portraits im Bayrischen Fernsehen:
„Michaela und ihre Quetschenweiber“ (45 min) in der Reihe „Lebenslinien“
Die Musikerin Michaela Dietl in „Aus Schwaben und Altbayern“ (12 min)
2008 ZUG Dietl/Rehling/Moßhammer u.a. beim Int. Akkordeonfestival Wien, neue CD ZUG
Zahlreiche CDs
u.a. 1997 Siebzehnmal 89-99 Zwischen Himmel und Erde
1999 Puro 2000 Die Schatzinsel
2003 Walzern, 37 Walzer rund um die Welt
2005 „erotic“ mit Elke A. Sommer
2005 Requiem - Hommage an Vlado Christl
2005 „Die Bayrischen“ - Gesamtausgabe der bayrischen Lieder von M. Dietl

| Michaelea Dietl: | Akkordeon, Melodica, Stimme |
| Fritz Moßhammer: | Alphorn, Maultrommel, Fujara, Taschentrompete, Flügelhorn, Stimme |
| Erwin Rehling: | Schlagzeug, Steinspiel, Bassmarimbaphon, Glocken, Schellenbaum |
27.01.2009, Landauer Neue Presse
„ …Pures, nacktes und unverfälschtes Erleben von Tönen und Klängen in ihrer vielfältigsten Weise – unverdorben und ohne Beipackzettel… Mit tosendem Applaus honorierten die Zuhörer die Genialität des Musikkönnens der Vollblutmusiker und ließen sich staunend und leicht auf die Abenteuerreise entführen.“
20.11.2008 Mainpost Würzburg
„ … Jazz mischte sich mit Alpenrock und slawisch angehauchter Folklore, dazu kamen experimentelle Lautmalereien, Klang- und Stimmungsbilder. „Hört sich an wie Haindling rückwärts gespielt“, sagte ein leicht irritierter Zuhörer, blieb aber fasziniert bei der Stange.“
12.01.2008, Fürther Nachrichten
" ... irre Musik, abgefahrene Musik, Musik, die sämtliche Gehirnwindungen Achterbahn fahren lässt, dabei aber ihre bayerisch-österreichischen Wurzeln meist im Blick behält. Wenn Haindling plötzlich Jazz machen und ihn dazu Carla Bruni auf Afrikans mit einer Kuhglocke in der Hand sängerisch begleiten würde, hätte man zwar noch lange nicht das, was HAMMERLING und DIETL klangtechnisch fabrizieren, aber eine vage Ahnung davon ..."
15.11.2007, Heimat
" ... Das originelle Trio agierte - spielte wäre zu wenig - auf einer Vielzahl von Instrumenten mit einer musikalischen Bandbreite sondergleichen. ... Vor allem faszinierten akustische Inszenierungen mit den ungewöhnlichen Instrumenten samt Stimme in ungeahnte improvisierte Welten hinein."
04.10.2007, PAF - Kurier
" ... Völlig frei von Konventionen, schräg und abgefahren preschen sie durch ihre Stücke. Moßhammer, Rehling und Dietl schaffen einfach starke Musik, mit Witz, mit Charme, mit tollen Klängen - und mit viel ernstem, aber auch spaßigem Hintergrund. ... Der Auftritt war etwas Besonderes. Sehr mutig, aber Klasse."
04.04.2007, Süddeutsche Zeitung
„... Was die drei Musiker dem Lust-Publikum boten, war ganz bestimmt keine eingängige Musik, sondern eine höchst anspruchsvolle Mischung aus Jazz und Weltmusik und dazu noch mehr eine Melange aus Klang- und Stimmungsbildern.
Ungewohnt, allein schon, was Michaela Dietl an Stimme hervorbringt. Wie sie jauchzt und stöhnt, gurrt und summt wie ein Urweib, knattert, poltert, knurrt, schmatzt und dann wieder sich in eine Melodie hineinfindet, die so warm und vertraut klingt wie ein Wiegenlied. Wunderschön auch Erwin Rehlings Solo auf seinem Steinspiel, das er sich aus alten Fliesen zusammengebaut hat. Und immer wieder erstaunlich Fritz Moßhammer an der winzigen Maultrommel und am meterlangen Alphorn, so virtuos, als spiele er eine Jazztrompete. Ein außergewöhnlicher Abend, mit außergewöhnlichen Musikern. Mitreißend und erfrischend abenteuerlich.
22.10.2006, „Le temps en Ligne“, Tunis
„ ... eine Stimme jenseits des simplen Gesangs ... Dabei stimmten in die Wirbel des Schlagzeugs und die schweren und rauen Töne des Alphorns die leichten und doch eindringlichen Klänge des Akkordeons ein, und entführten uns mitten in die Welt der Künstler auf dem Pariser Montmartre. Die mal sanfte und melodische, mal rhythmische Musik des Trios wühlt uns auf und trägt uns wie auf Flügeln durch die klanglichen Landschaften und Bergwelten Europas, Asiens usw. ... Mit seinem unverwechselbaren Charakter und seiner ureigenen Auffassung von Musik vereint das Trio ZUG Tradition und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart.“
20.10.2006, La Presse de Tunesie
„… Dieser vielleicht unvergleichliche Abend hat wohl bei jedem Besucher dieses emotionale Erdbeben ausgelöst, das so typisch ist, wenn man kulturelle Werke von außergewöhnlichem Rang erleben darf.“