Die Tournee als "opening act" mit dem United Jazz und Rock Ensemble Anfang der achtziger Jahre machte Sagmeister schlagartig berühmt. Es folgen Tourneen durch Südostasien und Nordafrika, zuletzt durch Westafrika. Auftritte bei zahlreichen bedeutenden Festivals im In- und
Ausland sicherten Sagmeister seinen Platz in der internationalen Jazz-Szene.
Zusammenarbeit und Aufnahmen mit Billy Cobham, Larry Coryell, Jack DeJohnette, Lyle Mays, Dave Samuels, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Randy Brecker, Volker Kriegel, Attila Zoller, Miroslav Vitous, Emily Remler, Gerry Brown, Pat Martino.
Projekte unter eigenem Namen: Duos mit Thomas Heidepriem, Christoph Spendel, Silvia Droste und Dave Samuels, Trio mit Michael Küttner und Gunnar Plümer, Quartett mit Michael Küttner, Frank Itt und Hendrik Soll.
Er unterrichtet als vielgefragter Dozent bei allen wichtigen Jazz-Workshops in Deutschland.
Außerdem ist er Professor und Leiter des Weiterbildungsstudiengangs für Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte 1992 sein eigenes Lehrvideo „Scale Designs“. Schreibt seit 1995 Workshops für das Magazin Gitarre und Bass. 1999 kam sein Lehrbuch „Sagmeisters Jazzgitarre“ auf den Markt und ist seither das meistverkaufte seiner Art
Michael Sagmeister ist laut einhelligem Kritikerurteil zweifellos einer der weltbesten Jazzgitarristen und wird bereits heute Europaweit als „Legende“ angesehen.
rororo-Jazzlexikon
"wichtigster deutscher Gitarrist der achtziger Jahre"
Akustik Gitarre
"...offenbar unerschöpfliche Fähigkeit, musikalisch etwas zu sagen...... exakt auf der Mitte zwischen Kopf und Bauch."
URZ
"Ein heller Fixstern am deutschen Jazzgitarristenhimmel ist der Frankfurter Michael Sagmeister..."
Marburger Neue Zeitung
"Routiniert aber ohne Routine, voll Virtuosität spielte er Musik voller Ideen und Spannung, bei der es ihn selbst im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker riss. Dabei setzt Sagmeister seine ausgesprochene Virtuosität nie als Selbstzweck ein. Mal rasant, mal träumerisch zart, mal groovy, aber immer voll Gefühl ist Sagmeisters Spiel..."
Gitarre und Bass
"...übrigens genauso hörenswert wie ein gutes (!) Album von Metheny, Stern, Scofield, Abercrombie oder Henderson .... auch wenn's mitten aus Europa kommt."
Alexander Schmitz in "Jazzgitarristen", 1992
"Er ist die elektrische Stimme mit dem intensivsten Drive in der Bundesrepublik, gewiß die mit der aufregendsten, komplexesten Seele, die hierzulande ein Gitarrenspieler im Jazz zu vergeben hatte."
Frankfurter Rundschau
Michael Sagmeister wird ordentlicher Professor im Jazz-Studiengang der Frankfurter Musikhochschule:
"Es gibt nur wenige Jazzmusiker, die es schon in so jungen Jahren zu so umfassender internationaler Anerkennung gebracht haben..."