Stephan Holstein

Stephan Holstein
Klarinette, Baßklarinette, Altsaxophon

play the music of Astor Piazzolla oder Viaggio in Italia

Stephan Holstein ist Träger des Kulturförderpreises des Staates Bayern.

Zusammenarbeit mit: Wofgang Lackerschmid, Roy Williams, Thomas Stabenow, Rick Hollander, Cees Slinger, Silvia Droste, Pete York, Duo Kagerer-Nieberle, Martin Schmitt, Lilian Bouttè, Sandy Patton, Christian Willisohn, John Engels, Lennie Felix, David Gazarow, Larry Porter, Wolfgang Haffner, Martin Schrack, Leo Wright, Wolfgang Schlüter, Johannes Faber, Ed Schuller,
Wernecker Kammerorchester (Gershwin und Ellington Programm und CD)
Auftritte und Festivals: Burghausen (D), Munster (F), Luxemburg (L), Lichtensteig (CH), Franch Quarter Festival New Orleans (USA), Schloß Elmau ect.
Langjähriger Dozent beim Jazzworkshop Erlangen.
Theatermusik (u.a. Münchner Kammerspiele mit Georg Ringsgwandl) div. Film-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Soloauftritte im Bereich der bildenden Kunst und Performances.

Aus der Presse

Jazz Podium
... beschreibt Reinhard Köchl in den aus seiner Feder stammenden ausführlichen liner notes zur CD: "Er intoniert Standards geschmeidig, anmutig, klangschön, farbig, geschmackssicher, technisch erhaben, mit großer unmanirierter Lyrik." Besser und treffender kann man es nicht sagen..."
"... ein sich perfekt ergänzendes Rhythmus-Gespann, das auch mit überragenden Solo-Beiträgen begeistert!" (Rüdiger Böttger)


Jazzthing
"... vielmehr transformieren sie ihre druckvoll swingenden Interpretationen von bekannteren und unbekannteren Stücken aus dem "Great American Songbook" ... in eine neuzeitliche Sprache und wiederholen nicht altbekannte und oft gehörte Klischees. Meisterhaft!" (Martin Laurentius)

Klassik Heute
"... was der Staatspreisträger Stephan Holstein hier abliefert ist buchsäblich unerhört. Die Klarinette, jenes janusköpfige Instrument zwischen dunkler Schwermut und klirrender Extase ist ja in den letzten Jahrzehnten zu einem Schattendasein im Jazz verurteilt worden. Holstein schafft hier nichts Geringeres, als ihr eine neue Welt zu eröffnen...
... weil es Holstein auf geradezu wundersame Weise gelingt, Traditionelles mit Modernem harmonisch zu verbinden. Der warme Ton der Swingklarinette geht hier eine Ehe mit der technischen Meisterschaft der Neuerer und den Improvisationsmustern der Gegenwart ein. Sogar der Bassklarinette verschafft er ein triumphales Comeback...
... Mit unerschöpflichem Einfallsreichtum, komplexen Rhythmen und feinstem Tempogefühl liefert er die Grundlage für ... Interpretationen von Standards aller Stile und Stimmungen, wie man sie intelligenter, seriöser und anspruchsvoller lange nicht gehört hat." (Oliver Hochkeppel)

Süddeutsche Zeitung
"Holsteins Stärke ist sein stimmverwandter Ton, der voll und lebendig die Themen von Ellington bis Coltrane beseelt. Mal melancholisch, mal lasziv, dann wieder energisch und direkt gestaltet er jedes der 14 Lieder als Verbeugung vor dem Zauber der Melodie. Holstein verzichtet auf das Blendwerk modischer Expressivität. Er schenkt sich schrille Überblasungen und vertrackte Virtuosität, um sich auf die Gemeinsamkeit mit Stabenow, Engels und dem Gast-Posaunisten Hermann Breuer zu konzentrieren. Diese Selbstbeschränkung, die zärtliche Verbundenheit zum samtenen Naturklang des Instruments und die akustische Ausgewogenheit der Charaktere macht aus "Jazz Clarinet" ein Album voll emotionserfüllter, intimer Momente. Musik mit einem Lächeln, Swing mt Herz" (Ralf Dombrowski)