
Seit 1999 leitet der Pianist Walter Lang das Walter Lang Trio mit Nic Thys am Bass und Rick Hollander am Schlagzeug mit erfolgreiche Veröffentlichungen wie "Walter Lang Trio Plays Charles Chaplin" (1999), "Across The Universe" (2002), "Lotus Blossom (2003) sowie "Softly as in a morning Sunrise"(2005).
Das japanische Jazzmagazin Swingjournal verlieh der CD "The Sound Of A Rainbow" (2005) den "Best sounding CD Award" und der CD "Romantische Strasse" den "Gold Disc Award". Das Trio geht seit Jahren, insbesondere in Japan, auf ausgedehnte Tourneen.
Im Jahre 2008 wurde das Walter Lang Trio neu formiert: Thomas Markusson aus Göteborg/Schweden spielt Kontrabass und der neue Schlagzeuger ist Sebastian Merk aus Berlin.
geboren 1961, stammt aus einer musikalischen Familie: Bereits Vater und Großvater spielten Akkordeon und Klavier. Er studierte Jazzpiano und Komposition an der Berklee School of Music in Boston und mit Abschluss an der Amsterdam School of Arts.
1988 war Walter Lang Mitbegründer des renommierten und international sehr erfolgreichen Rick Hollander Quartets. Das Quartet gewann 1990 in Belgien den "Europ' Jazz Contest" in Hoeilaart und veröffentlichte zahlreiche Alben.
Im Jahre 2005 gründete er zusammen mit Gerwin Eisnhauer am Schlagzeug und Sven Faller am Kontrabass Trio ELF. Die erste CD "ELF" wurde durch ENJA Records veröffentlicht und war ein großer Erfolg, im September 2008 erscheint die neue Trio ELF CD "746"
Seine aktuellen Projekte sind neben Trio ELF und dem Walter Lang Trio, sein Quintett Walter Lang's Romance sowie ein Duo mit dem Meister-Saxofonisten Lee Konitz.
Walter Lang spielt außer mit Lee Konitz mit weiteren Größen wie James Moody, Chico Freeman, Don Menza und TopsolistInnen wie Lisa Wahlandt, Jenny Evans und Dusko Goykovich.
wurde 1978 in Sandviken, Schweden geboren. Er begann mit 10 Jahren Kontrabass zu spielen.
1997 fing er an mit Anders Jormin am Konservatorium in Göteborg zu studieren.
Die letzten 10 Jahre hat er mit vielen schwedischen und internationalen Musikern wie Rigmor Gustafsson, Nils Landgren, Jonas Knutsson, Chris Cheek, Phil Wilson, Asgèir Jon Asgéirson und Anders Persson gearbeitet und getourt. Über die Jahre hat er auf einer Anzahl von Jazz-CD's mitgewirkt und Musik fürs schwedische Radio geschrieben.
wurde 1977 in Frankfurt/Main, geboren.
Er hat sich schnell einen Namen als Schlagzeuger und Pianist gemacht.
Von der Stadt Frankfurt bekam er ein Stipendium um in New York Workshops zu besuchen, danach studierte er bei Keith Copeland und Jo Thönes an der Franz-Liszt Musikhochschule in Weimar. Nach seinem Umzug nach Berlin studierte er am Hans Eisler Konservatorium.
Sebastian spielte mit einer großen Anzahl von großartigen Musikern wie Lee Konitz, Till Brönner, Kurt Rosenwinkel, Ack van Rooyen, Mark Murphy (auf seinem letzten Album "Love is what stays" auf Verve), Kevin Spacey und Ernie Watts.
Der Pianist Walter Lang hat längst den gordischen Knoten der Gleichförmigkeit durchschlagen und entstaubt mit frischen Ideen das langsam in die Jahre kommende Jazzklavier."
Reinhard Köchl Jazzthing
"The Walter Lang Trio takes you by the shoulders and spins you around so that you face the speakers and gives you a little shake, the way the best contemporary piano trios--led by the Jarretts and the Mehldaus--do."
Dan McClenaghan AllAboutJazz.com
"Es gelingt ganz wunderbar, die HörerInnen mit den schönen Melodien in eine melancholisch, heiter-wehmütige Stimmung zu versetzen.
Jazz Podium 2/2000
"Das Walter Lang Trio hat sich auf den Spuren der jüngerenTradition ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Individualität erspielt. Die dichte Atmosphäre, die der Interaktion innewohnt, die Konzentration, mit der jede einzelne Note geformt wird, die anmutige Entspannung, die den improvisatorischen Fluss voranbringt, die
Sorgfalt, mit der ausgewählte Standards entfaltet werden, die melodie-trunkene schöpferische Kraft der eigenen Stücke, und die gelassene Ruhe, die auch flotte Passagen durchträgt, sind zeitgenössicher art of the piano - im ganz eigenen Sound."
Tobias Böcker JazzPodium
"Das Walter Lang Trio bedient sich nonchalant bei alten Jazzstandards, mischt gewitzt Rhythmen und Klänge und kleidet oft Gehörtes in ein überraschendes, neues Gewand. Der Pianist Walter Lang bot mit seinem Trio bot ein abendfüllendes Programm voller verblüffender Wendungen und ungewöhnlicher Bearbeitungen. Schillernde Voicings paarten sich mit überaus kreativen Improvisationselementen, so dass das Trio mit raumgreifenden Klangschritten ein Konzertprogramm zelebrierte, das den hochgesteckten Erwartungen des Publikums unbedingt gerecht wurde.
Walter Lang, der Kopf der Truppe, überzeugte durch faszinierende Kreativität. Seine Eigenkompositionen wie auch die Jazz-Klassiker, die er musikalisch zitierte, überraschten durch ihre unerwarteten Wendungen. Der Pianist spielte mit so viel Spannung und großer Dynamik, dass das Publikum in jeder Sekunde wie gebannt zuhörte."
Peter Eltermann
"Man braucht sich um die älteste Form des Jazz keine Sorgen zu machen, solange es solche Musiker, solche Trios gibt, sie werden die europäische Jazzszene aufmischen."
Concerto 5/2005
Phänomenales Ensemble!
Wolfgang Seemann SZ
Bei solch musikalischer Vielfalt und Kreativität war eine ausführliche Zugabe selbstverständlich und ein baldiges Wiedersehen wäre zu wünschen.
OVR
Die liedhaft gestaltete Spiritualkomposition Little White Chapel beschloss als heiß erklatschte Zugabe den erlebnisreichen Jazzabend.
OMB
Langs Klavierspiel adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem "Sich-Verlieren" und in einem explosiven Gemisch "Sich-Wiederfinden", das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen.
AZ
Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte.
OBV
Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch "dampfenden" Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau.
Richard Prechtl
Die Kompositionen des Pianisten Walter Lang sind regelrechte Kunstwerke, die getragen von einem unglaublich intensiven Spannungsbogen Elemente des europäischen und amerikanischen Jazz in sich bergen, die Atmosphären vermitteln und somit prägenden Charakter einer expressiven Erzählkunst erhalten. Dabei unterstützen den genialen und intellektuellen Pianisten seine zwei langjährigen Mitmusiker.
Dieter Gebhardt, Bietigheimer Zeitung
Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn.
Die meist mehrteiligen Stücke bewegten sich stilistisch zwischen Latin, Hardbop, Cool und Free Jazz, durchwachsen mit Elementen moderner Klassik und romantisch-liedhaften Passagen, wobei jeweils ein individueller Klangcharakter herauszuhören war, geprägt von Walter Langs persönlichem Stil. Typisch für viele Stücke war der Wechsel zwischen Lyrik und Expressivität, meist verbunden mit zunehmender Verdichtung der Klangstrukturen bis hin zum freien Spiel.
S.R. Fono Forum